• WORLD CHAMPIONSHIPS LONGTRAIL
    Särna - Sweden 07.- 10.03.2017
  • European Championships SNOW
    Inzell - Germany 02.- 05.02.2017
  • European Dryland Championships
    Lauf - Germany 11.- 13.11.2016
  • 20th Anniversary World Sleddog Association
    1995 - 2015
  • World Championships Sprint/MD
    Scharnitz - Austria 2015
  • World Championships Sprint/MD
    Kandersteg - Switzerland 2014

Ein ganzes Dorf arbeitet für eine EM!

Haidmühle ein kleine Ort mit ca. 1000 Seelen veranstaltete am vergangenen Wochenende die Schlittenhunde Europameisterschaft 2013 der WSA  (World Sleddog Association). Noch zwei Wochen vor dem Start der EM zeigte sich der Wettergott nicht von seiner gütigen Seite, das Stake Out war teilweise eine schlammige Wiese und nur im Wald war der Trail für die EM schon fahrbar.

 Aber wie es nun mal ist wenn viele gute Leute an einem Projekt arbeiten – alles wird gut. Pünktlich zur Öffnung des Stake Outs war genug Schnee da – die EM konnte beginnen. Mittwoch und Donnerstag trafen die Teams aus den verschiedenen  Nationen ein und die Stake Out Mannschaft  war permanent damit beschäftigt die Teams auf Ihre Plätze zu bringen. Hier wurde an alles gedacht, neben einem Traktor war auch schweres Gerät  vor Ort. Selbst wenn es nach Chaos aussah – der Stake Out Leiter hatte alles fest im Griff und bist Donnerstagnachmittag  standen alle Teams an Ihrem Platz.

Wie immer wurden zu diesem Zeitpunkt auch schon die ersten Kontrollen durchgeführt. Am Abend dann die angekündigte Eröffnungsfeier in der Mehrzweckhalle von Haidmühle mit Ansprache des Bürgermeisters. Danach ging es als Fackelzug zurück zum Festzelt am Stake Out, begleitet von der örtlichen Blaskapelle. Im Festzelt wurde danach die Eröffnung von allen Teams gefeiert und für Mauro Caputo eine Schweigeminute abgehalten.

Wenn man bedenkt das Haidmühle als Ersatzort eingesprungen war wunderte man sich mich welch Energie alle Beteiligten am Werk waren. So gab es dort vier Teams die jeweils Ihre Aufgaben hatten.

Zum einen die Frauen die unermüdlich immer neues Essen und Geschirr heran schafften, dann die Jugendlichen die bei der Eröffnung als Fahnenträger der Nationen fungierten wärend der andere Teil im des ganzen Rennes bei der Chipkontrolle half. Die Haidmühler Männer waren im Außen Einsatz, als Streckenposten, als Helfer beim Start, Pully Fahrer und vielem mehr.

Was jedoch die wenigsten wussten und noch weniger sahen war die vierte Gruppe die aus den Opas und Omas aus Haidmühle bestand. Diese waren von Stefan Strixner mit dem backen von Kuchen beauftragt worden. Ihnen, die nie gesehenen bei der EM, gebührt ein besonderer Dank für die vielen leckeren Kuchen und Torten deren wir uns erfreuen durften.

Eine besondere Veranstaltung bedarf besonderer Menschen und hier kommt dann Stefan Strixner an erster Stelle. Egal was es war – man konnte immer zu Ihm kommen und er fand die passende Lösung.  Dinge wie Stromausfall währen des Starts stellten für Stefan kein Problem sondern eine Herausforderung da, die Er immer mit vollem Einsatz gelöst hat. Oft wenn man Stefan sah, sah man Ihm an das er schon erledigt war aber auf die Frage wie es im ginge kam immer mit einem Lächeln „ Ah, es geht scho“ zur Antwort was im Übrigen die Standartantwort aller Haidmühler  zu sein scheint. Stefan danke für deinen Einsatz.

Udo Näßl Trailchef der EM, kaum gesehen und wenn am Skidoo war ständig damit beschäftigt den Trail zu kontrollieren und diesen im bestmöglichen Zustand zu halten. Der Trail war an allen drei Tagen sehr gut – so die Musher die wir befragt haben. Besonders begeistert waren die Distance Musher von Ihrer Strecke. Wer sich hier ein Bild machen möchte was Udo geleistet hat, auf Facebook bei verschiedenen Gruppen sind die Berichte der TV Sender online. Wenn man Musher mit leuchtenden Augen und einen breiten Grinsen im Gesicht ins Ziel kommen sieht merkt man das Udo seine Job versteht. Udo danke für diesen Trail…

Aber auch im Zielraum gab es eine Person die unseren Dank verdient – Rüdiger Bartel den Rennleiter. Egal was auf Ihn zukam – immer bereit zur Hilfe, immer ein Lächeln auf den Lippen (pers. Anm. danke dass ich Dich kennen lernen durfte). Auch wenn so manches Problem auf Ihn zukam wie die Annullierung des Laufes der B1 Aufgrund eines technischen Gebrechens oder einem kleinen Unfall im Zieleinlauf  - Rüdiger löste alles souverän. So wie man sich einen Rennleiter eben wünscht – danke für deine ausgezeichnete Arbeit Rüdiger.

Die drei Renntage selbst waren von Sonnenschein und auch Schneefall gekennzeichnet, die Rennen selbst verliefen ohne nennenswerte Probleme.  Start jeweils um 9:00, der letzte Musher kam immer so  um 16:20 ins Ziel. Dadurch war für jeden, den Frühaufsteher wie für den Langschläfer genug Rennen zu sehen.

Das Publikumsinteresse war besonders am Sonntag sehr groß wo, wie Musher berichteten, die Sprintstrecken auch draußen am Trail von Menschenmassen gesäumt  war. Ebenfalls bemerkenswert  das große Interesse der Presse. So waren am Freitag mehrere TV Sender mit Liveberichterstattung vor Ort, manche Sender berichteten an mehreren Tagen vom Rennen und in mancher Zeitung war das Rennen auf der Titelseite.

Die WSA bedankt sich für eine tolle Organisation, ein tolles Stake Out, einen Super Trail, liebe Menschen und einen schönen Musher Abend. Ihr könnt mit Recht stolz auf diese Europameisterschaft sein.

Das WSA Board